Kommission Leistungssport

Vorsitzender der Kommission 8 (Förderprogramm für den Leistungssport)

Nicolai Zeltinger

Email: Nicolai.zeltinger©teamgermany.net

Kommissionsmitglieder

Nicolai Zeltinger
Leitender Bundestrainer, Kommissionsvorsitzender

nicolai.zeltinger©drs-rollstuhlbasketball.de

Thorsten Schmid
Stellv. Kommissionsvorsitzender

thorsten.schmid©drs-rollstuhlbasketball.de

Jennifer Keller
Geschäftsführung
Spielleitung Junioren-Länderpokal

jennifer.keller©drs-rollstuhlbasketball.de

Nicole Keller
Geschäftsführung
Spielleitung Junioren-Länderpokal

nicole.keller©drs-rollstuhlbasketball.de

Björn Lohmann
Duale Karriere

Petra Michel-Leutheuser
Leitende Ärztin Rollstuhlbasketball

Anna-Maria Müller
Vorstandsmitglied

Janet McLachlan
Vorstandsmitglied

 

Nationalmannschaften

Martin Otto
Bundestrainer Damen

Janet McLachlan
Co-Trainer Damen

Andreas Ebertz
Manager Damen

Nicolai Zeltinger
Bundestrainer Herren

Ralf Neumann
Co-Trainer Herren

Moritz Weith
Manager Herren

Paul Bowes
Co-Trainer Herren

 

Peter Richarz
Bundestrainer U23-Junioren

Benjamin Ryklin
Co-Trainer U23-Junioren

Günther Mayer
Manager U23-Junioren

Nora Schratz
Bundestrainerin U25-Juniorinnen

Silke Bleifuß
Co-Trainerin U25-Juniorinnen

Yvonne Daniel-Schratz
Managerin U25-Juniorinnen

Martin Kluck
Bundestrainer U19-Junioren (Perspektivkader)

Thorsten Schmid
Co-Trainer U19-Junioren

Eike Gößling
Manager U19-Junioren

Landestrainer

Christian Gumpert
Baden-Württemberg / Rheinland-Pfalz  / Saarland

Thorsten Schmid
Bayern

N.N.
Berlin / Brandenburg

Bernd Eickemeyer
Hamburg

Anna-Maria Müller
Hessen

Martin Kluck
Niedersachsen

Tarik Cajo
Nordrhein-Westfalen

Susanne Winter
Nordrhein-Westfalen (Damen)

Arian Krug
Sachsen

Marco Pompe
Thüringen / Sachsen-Anhalt

Markus Kolls
Schleswig-Holstein

Try-Out Rollstuhlbasketball

Jutta Retzer
Vorsitzende Kommission 4
Kinder- und Jugend-Rollstuhlbasketball

Koordinatorin TryOuts

Förderkonzept Rollstuhlbasketball

Der Fachbereich Rollstuhlbasketball im Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Angebote im Kinder- und Jugendbereich zu erweitern und die Entwick­lung der Nachwuchsarbeit im Rollstuhlbasketball voranzutreiben. Es war dringend erforderlich, ein komplexes, bundesweites Förderprogramm für junge Rollstuhlfahrer zu entwickeln und in die vorhandenen Strukturen zu integrieren.

Try Out Rollstuhlbasketball

Die Grundlage für dieses Projekt entstand 1999 mit dem ersten Try Out Rollstuhlbasketball, vorbereitet und organisiert von der verantwortlichen Kommission Kinder- und Jugendsport des Fachbereichs Rollstuhlbasketball im DRS.

Die Try Outs sind Tagesveranstaltungen, die bundesweit in verschiedenen deutschen Städten in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Vereinen durchgeführt werden. Unter professioneller Anleitung qualifizierter Trainer und NationalspielerInnen wird eine entwicklungsorientierte Förderung gewährleistet.

Den Kindern und Jugendlichen werden sportliche und wettkampforientierte Inhalte unter psychosozialen und pädagogischen Aspekten vermittelt.

Angepasst an die unterschiedlichen Entwicklungspotenziale und die motorischen Fähigkeiten werden die Teilnehmer in Kleingruppen eingeteilt, um ein effizientes und individuelles Arbeiten zu garantieren.

Auf unterschiedlichem Niveau stehen im ersten Teil der Veranstaltung die verschiedenen Rollstuhlbasketball-Techniken, Ballhandling und erste taktische Grundlagen auf dem Programm. Der zweite Teil beinhaltet die Festigung und Umsetzung der erlernten Inhalte im Rahmen von wettkampforientierten Spielen mit Turniercharakter.

Die ansteigende Zahl der Teilnehmer und die Bereitschaft der Vereine zur Mitarbeit in den letzten Jahren zeigen den anhaltend positiven Trend dieser bundesweiten Veranstaltungsreihe.

Im Rahmen der Try Outs wurden in den vergangenen Jahren mehr als 50 talentierte NachwuchsspielerInnen gesichtet und zur weiteren Förderung an die Landestrainer weiterempfohlen.

Rollstuhlbasketball-Camp

Ein Tag ist nicht genug, wenn man hungrig auf Rollstuhlbasketball ist. So dachten die Verantwortlichen der Kommission Kinder- und Jugendsport.

Das Projekt Rollstuhlbasketball-Camp wurde aufgrund großer Nachfrage nach kurzer Vorbereitung mit in das Förderprogramm integriert. Bereits nach zwei Jahren zeigte sich mit diesem Angebot eine sehr nachhaltige und positive Entwicklung.

Denn Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland kommen zusammen, um über einen Zeitraum von drei Tagen intensiv unter Anleitung von aktuellen NationalspielerInnen und Auswahltrainern zu üben. Die Leistungssteigerung und der Lernprozess werden in einem speziellen Testverfahren dokumentiert.

Girls Camp

Um das Angebot zur Förderung abzurunden finden seit 2003 ein- und zweitägige ›Girls Camps‹ statt, die speziell auf die Bedürfnisse junger Mädchen und Frauen abgestimmt sind. Ziel ist, dass Mädchen und junge Frauen die Chance erhalten, mit dem neu gewonnen ›know how‹ auf dem heimischen Spielfeld ›aufzutrumpfen‹ und auch den Alltag mit mehr Selbstbewusstsein meistern zu können. Das Interesse an den Camps ist wachsend, sie haben sich inzwischen als feste Institution etabliert. Wie erhofft, nutzen zunehmend jüngere Spielerinnen die Girls Camps als Einstieg und Orientierungsmöglichkeit in der ›Szene‹. Einige viel versprechende Talente wurden bereits gesichtet und empfahlen sich in den U25-Kader. Vereine haben die Möglichkeit, sich um die Ausrichtung einer ›Vor Ort‹-Veranstaltung zu bewerben.

Förderung in den Landeskadern

Die Arbeit der RBB-Landeskader in den Landesverbänden aber auch von Landeskadern in anderen Sportarten zeigen, wie sinnvoll und erfolgreich die Förderung in vereins- und länderübergreifenden sowie leistungsbezogenen Gruppen ist. Seit 2005 messen sich die Landeskader jährlich beim Junioren-Länderpokal, aus den Landeskadern sind zahlreiche Bundesliga-Akteure und der Kern des U23-Weltmeisterteams von 2013 gereift.

Ziel der Förderung ist in erster Linie die Gewinnung neuer Talente für die Sportart Rollstuhlbasketball und der Aufbau einer Landeskadermannschaft, welche z.B. beim jährlichen Jugend- und Junioren-Ländervergleichsturnier gegen Kadermannschaften anderer Landesverbände in Wettkampf tritt. Dazu sollen die Kaderspieler frühzeitig eine rollstuhlbasketballspezifische Ausbildung im technischen und taktischen Bereich erhalten, um so ein hohes nationales und ggf. internationales Spiel- und Leistungsniveau zu erlangen. Die Talente sollen über den Landeskader (L-Kader) dem bundesweiten Perspektivkader (P-Kader), dem U23-Kader und ggf. dem A-Kader zugeführt werden.

Sichtung und Auswahl der Talente erfolgt durch den Landestrainer auf der Grundlage von Trainings- und Spielbeobachtungen (im Ligabetrieb) sowie der Beobachtungen bei Turnieren und Fördermaßnahmen des DRS und geschieht in Kooperation mit den jeweiligen Vereinstrainern. In Absprache mit dem Landestrainer können auf Empfehlung ihrer Vereinstrainer einzelne Spieler zu den durchzuführenden RBB-Lehrgängen eingeladen und gesichtet werden. Je nach Landesverband sind dies regelmäßig stattfindende Tageslehrgänge.

Nach der Ermittlung des Leistungsstandes der Spieler und dem Schaffen einer gemeinsamen Basis zwischen Trainer und Spieler folgt die praktische Vermittlung von technischen und taktischen Elementen des Rollstuhlbasketballs. Aus den individuellen Mannschaftsmitgliedern soll eine Mannschaft geformt werden, die bundesweit mit anderen RBB-Kadermannschaften konkurrieren kann. Die weitere Vermittlung von Theorie und Praxis soll in Absprache mit den jeweiligen Vereinstrainern geschehen. Außerdem sollen die Spieler individuelle Trainingspläne zur eigenverantwortlichen Verbesserung der technischen, taktischen und physischen Fertigkeiten und Leistungsfähigkeiten erhalten.

Zur Planung und Umsetzung gemeinsamer Aktivitäten und Absprachen zu länderübergreifenden Lehr- und Lerninhalten sowie zum Ab- und Vergleich von Spielerleistungen werden regelmäßige Kontakte – wie z. B. bei den jährlichen Kommissionstreffen oder Ländervergleichsturnieren – zu den jeweiligen Vereins-, Landes- und Nationaltrainern der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen.

Talente sichten und fördern im Perspektivkader

Um den Übergang der Nachwuchstalente in den Leistungssport fließender zu gestalten, hat der Fachbereich Rollstuhlbasketball als Perspektivkader die U19-Nationalmannschaft ins Leben gerufen. Dies ist ein weiterer Baustein in der Nachwuchsförderung neben den Try Outs, den Rollstuhlbasketball Camps und den Landeskadern.

Hier werden die größten Talente aus ganz Deutschland gesucht, gesichtet und gezielt in Lehrgängen gefördert. U23-Co-Trainer Benjamin Ryklin agiert als U19-Bundestrainer und bietet den jungen Talenten eine sehr intensive Förderung.

Mit Hilfe des PK soll der Nachwuchs noch früher erfasst werden als es mit den Landeskadern möglich ist. Junge SpielerInnen ab ca. 13 Jahren werden gesichtet und in den Grundlagen des Rollstuhlbasketballs trainiert. Pro Jahr finden derzeit vier Lehrgänge statt mit 12 – 14 Teilnehmern.

Die Sichtung erfolgt bei Try Outs, im Kontakt mit den Vereinen, Spielbeobachtungen im Ligabetrieb und in Zusammenarbeit mit den Landestrainern.

Der Perspektivkader bildet den Unterbau zu den Juniorennationalteams U23 Herren und den Damen. Die SpielerInnen erlernen und festigen die Grundlagen des Rollstuhlbasketballs.

Neben Grundtechniken wie Wurf, Passen und Fangen, Fahren, Dribbling und Ballhandling werden auch taktische Grundkenntnisse in Defense und Offence vermittelt.

Die besten PK-Nachwuchsspieler werden dann zu den Sichtungslehrgängen der U23 eingeladen. Wenn die jungen Spieler ein entsprechendes Leistungsniveau erreicht haben, steigen sie auf in den U23-Kader.

Intensivere Zusammenarbeit erwünscht

Wünschenswert wäre eine noch intensivere Zusammenarbeit mit den Vereinen, die ihre jungen talentierten Spieler den Landeskader- oder Leistungskadertrainern frühzeitig melden  und auch motivierend auf den Nachwuchs und die Eltern einwirken sollten.

Unbedingte Voraussetzung für eine gute Entwicklungsmöglichkeit junger Spieler ist die optimale Integration in die Vereinsmannschaften. Die Kadertrainer stehen hierbei als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung.

Förderschema
FAQ

Was ist das?

Das Förderprogramm Rollstuhlbasketball wurde vom Fachbereich Rollstuhlbasketball zusammen mit den Landesverbänden des DBS im Jahre 2002 ins Leben gerufen, um gezielte Talentsichtung und – Förderung im Rahmen von Landeskadern für den Bereich Rollstuhlbasketball zu machen .

Warum?

Es gibt viele Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren, sowohl Mädchen als auch Jungen, die gerne intensiver Rollstuhlbasketball trainieren und spielen möchten und dabei die Voraussetzungen erfüllen, um aufgrund Ihrer Motivation und Ihres Talents zu den Landesmaßnahmen eingeladen zu werden.
Diesen sollen im Landes-Fördercamp erfasst werden.

Wer kann teilnehmen?

Es können alle jugendlichen Rollstuhlfahrer, wie gesagt – Mädchen oder Jungen, teilnehmen, wenn sie von Ihrem Verein zum Fördercamp angemeldet oder direkt vom Landestrainer eingeladen werden.

Wo und wann ist das?

Es werden in Deutschland zahlreiche Camps angeboten. Die jeweils aktuelle Liste erhält man über die Geschäftsstelle des DRS ( Tel.: 0203 – 7174 – 182 ), über den Ansprechspartner Rollstuhlbasketball im Verein oder über den jeweiligen Landestrainer.

Entstehen dadurch Kosten und wer trägt diese?

In Kooperation mit dem Fachbereich Rollstuhlbasketball haben viele Landesverbände Honorartrainer eingestellt. Hiermit wird das Leistungssportkonzept des Deutschen Behinderten-Sportverbandes (DBS) umgesetzt.

Die Trainer und Trainerinnen kümmern sich also im Rahmen der Möglichkeiten professionell um die Förderung des Rollstuhlbasketball-Sports. Die Kosten für die Teilnahme der Jugendlichen werden rückerstattet. Es entstehen also keine Kosten für den Teilnehmer.

Was macht man, wenn in einem Landesverband kein Fördercamp angeboten wird?

Viele Länder kooperieren miteinander. Es ist also möglich, dass man sich zu einem Camp in einem Kooperations – Bundesland anmeldet. Rheinland-Pfalz und das Saarland kooperieren z.B. mit dem Bundesland Nordrhein-Westfalen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern mit dem Bundesland Niedersachsen. Jeder hat also die Möglichkeit, an einem ortsnahen Standort zu trainieren. Fährt man von einem Bundesland ins Nächste, erstattet ggf. das entsendende Bundesland die Kosten auf Antrag.

Kann jeder am Fördercamp teilnehmen?

Grundsätzlich kann jeder Jugendliche am Fördercamp teilnehmen. Natürlich muss er sich vorher anmelden oder direkt eingeladen werden. Die Trainerin oder der Trainer entscheidet dann, ob er in den Landeskader aufgenommen wird. Dazu muss der Jugendliche bereit sein, unter leistungssportlichen Aspekten Rollstuhlbasketball zu trainieren.

Gibt es auch noch weitere Förderungen oder Hilfen?

Jedes besondere Talent kann über den Landestrainer in den CN–Kader übernommen werden. Mit der Bestätigung verbunden wäre ein persönliche finanzielle Förderung. Grundlage dieser Förderung sind herausragende perspektivische Leistungen und der Nachweis von beispielhaften öffentlichem Verhalten.

Gelingt später auch eine Nominierung in den B- oder A-Kader, ist es möglich individuelle Unterstützung durch die Sporthilfe zu bekommen.

Der Fachbereich Rollstuhlbasketball hat viele Partner aus dem Bereich der Wirtschaft. Diese bieten an, den beruflichen Werdegang eines Talents zu begleiten. Wer also noch Hilfe bei der Ausbildung zum Beruf benötigt oder noch keine Lehrstelle hat, wendet sich mit diesen Problemen auch an seine Landestrainerin oder seinen Landestrainer. Unter bestimmten Voraussetzungen kann bestimmt geholfen werden.

Was ist ein Girls–Camp?

Die Girls–Camps sind zusätzliche Maßnahmen für Mädchen, hier üben und trainieren nur weibliche Spielerinnen. Zu den Camps kommen erfahrene Nationalspielerinnen, die ihre Erfahrungen gerne weitergeben. Die Ausschreibungen für die diese Girls–Camps sind bundesweit in den Verteilern. Die unterstützenden Landesverbände übernehmen auf Antrag die individuellen Kosten.

Junioren-Länderpokal

Spielplan 2017

Der Spielplan wird noch bekannt gegeben

Junioren-Länderpokal-Geschichte

2016 Hessen
2015 Hessen
2014 Nordrhein-Westfalen
2013 Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz
2012 Nordrhein-Westfalen
2011 Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz
2010 Hamburg
2009 Hamburg
2008 Kein Turnier
2007 Bayern
2006 Bayern
2005 Baden-Württemberg

Landeskader