Finanzielle Unterstützung für die 85 Rollstuhlbasketball-Vereine, die in dieser Saison an offiziellen Wettbewerben teilgenommen haben: Bedingt durch die problematische Situation vieler Clubs durch die Corona-Pandemie hat der Vorstand des Fachbereichs Rollstuhlbasketball im Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) beschlossen, die Spielermeldegebühr einmalig zu erlassen.

Die Gesamtkosten für die Spielermeldegebühren, Team-SL-Gebühr und den Portokostenanteil zur Übersendung der Spielerpässe der Saison 2019/2020 in Höhe von mehr als 9000 Euro werden in diesem Jahr durch den Fachbereich Rollstuhlbasketball getragen.

Der Gedanke zum Verzicht auf die Spielermeldegebühr entstand schon, als klar war, dass die Saison aufgrund der Corona-Pandemie nicht fortgeführt werden könnte. Trotzdem bekommen die Vereine die Rechnungen in den nächsten Tagen zugestellt, allerdings sind hier dann keine Überweisungen zu tätigen.

Wichtig war dem Vorstand auch, dass alle Vereine im Verhältnis zu ihren Spielerzahlen gleich sparen. „Die Vereine leisten dieser Tage Großartiges und wir hoffen, ihnen mit der Rückerstattung in der aktuellen Situation helfen zu können“, sagt Laura Löffler, stellvertretende Vorsitzende des Rollstuhlbasketballs in Deutschland.