18 Spiele, 18 Siege: Vorjahres-Triple-Sieger Thuringia Bulls darf sich nach seiner makellosen Bilanz in der Saison 2019/2020 über seinen vierten deutschen Meistertitel freuen, auch wenn die Playoffs aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht zu Ende gespielt werden konnten.

Die Abschlusstabellen der Hauptrunde der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga und der 2. Bundesligen sind als finale Wertung herangezogen worden: Das ist die Entscheidung, die der Kommissionsvorsitzende Spielbetrieb, Hans-Jürgen Bäumer, mit den Vereinen und dem Fachbereich Rollstuhlbasketball des Deutscher Rollstuhl-Sportverband getroffen hat.

„Ich danke allen Vereinen für die kooperative und von Solidarität geprägte Mitarbeit. Es war sehr hilfreich, dass alle erkannt haben, dass wir in dieser schweren Situation eine Entscheidung treffen müssen“, sagt Bäumer, der sich in den kommenden Tagen auch mit der Wertung der Ligen ab der Regionalliga abwärts auseinandersetzen wird: „Für die Ehrung des Deutschen Meisters und Vizemeisters 2020 werden wir einen Termin und dem Anlass entsprechenden Rahmen finden.“

Hinter den Thuringia Bulls, die auch schon den DRS-Pokal gewinnen konnten und sich damit Doublesieger 2020 nennen dürfen, wird der RSV Lahn-Dill Vize-Meister. Hannover United und die Baskets 96 Rahden schließen die jeweils beste Saison der Vereinsgeschichte auf Rang drei und vier ab.

In die 2. Bundesliga steigen die Roller Bulls Ostbelgien und der BSC Rollers Zwickau ab. Neu dabei in der RBBL 1 sind künftig Nord-Meister BBC Münsterland und der Süd-Zweite, die Mainhatten Skywheelers. Der RSV Salzburg als Meister der RBBL 2 Süd und der Nord-Zweite RBC Köln 99ers hatten bereits vor den Playoffs erklärt, das Aufstiegsrecht nicht wahrzunehmen.

Absteiger aus der 2. Bundesliga Nord sind die Ahorn Panther Paderborn und der RSC Osnabrück. Welche Teams aus den Regionalligen aufsteigen dürfen, wird noch entschieden.

Nähere Informationen zum Start der RBBL-Saison 2020/2021 werden in den kommenden Wochen unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung des Virus folgen.

Foto: Franziska Möller