Vergangene Woche haben Herren-Bundestrainer Nicolai Zeltinger sowie Teammanager Moritz Weith bereits ein wenig paralympische Luft schnuppern dürfen. Beide waren zu einem offiziellen Termin in der Präfektur Fukuoka mit dem Bürgermeister der Stadt Kitakyushu, Kenji Kitahashi, eingeladen, um dort den Vertrag für ein geplantes Paralympics-Vorbereitungscamp im Südwesten Japans zu unterzeichnen.

Wie bei den Damen geht es nun auch für die deutschen Herren vom 17. bis zum 21. August mit Blick auf das nur wenige Tage später stattfindende sportliche Highlight 2020, die Paralympics in Tokyo, dabei vor allem um den letzten sportlichen Feinschliff sowie um eine optimale Akklimatisierung.

Neben der offiziellen Vertragsunterzeichnung stand auch ein Besuch des japanischen Rollstuhlbasketball Verbandes (JWBF) auf dem Terminplan. Dabei haben sich Nicolai Zeltinger und Moritz Weith mit den Verantwortlichen über die kommende Saison, den laufenden Vorbereitungen und Ziele für das paralympische Jahr ausgetauscht und gute und interessante Gespräche geführt.
Anschließend statteten der Headcoach und Teammanager Moritz Weith auch der deutschen Botschaft einen Besuch ab und holten sich erste Eindrücke vom paralympischen Dorf in Tokyo. Die Rahmenbedingungen und tolle Gastfreundschaft brachten Nicolai Zeltinger bereits im Vorfeld ins Schwärmen:

„Auf Einladung der Stadt Kitakyushu konnten Moritz und ich unsere Trainingsstätte vor den Paralympics begutachten und sämtliche Rahmenbedingungen klären. So können wir uns perfekt auf die paralympischen Spiele nächstes Jahr vorbereiten. Dazu gehörte in Tokyo dann ebenfalls ein Besuch bei der deutschen Botschaft, dem japanischen RBB-Verband JWBF und dem LOC der Paralympics sowie dem paralympischen Dorf. Die Japaner sind Organisationsprofis und wunderbare Gastgeber. Wir freuen uns auf fantastische Spiele.“

Nach dem Finale der nationalen sowie internationalen Wettbewerben auf Vereinsebene starten die deutschen Herren dann mit voller Konzentration in die Vorbereitungen auf Tokyo.

Der DRS bedankt sich bei der Präfektur Fukuoka, der Stadt Kitakyushu, dem JWBF sowie der deutschen Botschaft in Tokyo für die Einladung und die gebotene Gastfreundschaft und freut sich auf ein Wiedersehen im Sommer 2020.

Foto: Stadt Kitakyushu