7 Teams kämpfen in Ulm um den Titel

Nach dem DRS Pokal, dem RBBL Finale und dem IWBF Champions League Final Four steht die nächste Titelentscheidung der aktuellen Rollstuhlbasketball-Saison kurz bevor. Vom 11.-13. Mai wird in der Ulmer Kuhberghalle der deutsche Meister der Damen gesucht. Neben dem Titelverteidiger aus Hessen und dem letztjährigen Vize-Meister Bayern sind auch die Teams aus Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, die Köln 99ers, Niedersachen und Hamburg am Start. Zudem ist eine Gästemannschaft aus dem schwedischen Malmö dabei, die aber nicht aktiv in die Titelentscheidung eingreifen wird.

Am Freitag und Samstag stehen zunächst die Spiele der Gruppenphase auf dem Plan. Gespielt wird dabei in zwei Gruppen, die beim diesjährigen DRS Pokalfinale Anfang April in Wetzlar von Spielleiter Peter Röder offiziell ausgelost wurden. Am Sonntag kommt es dann mit den Platzierungsspielen zum Showdown um die deutsche Meisterschaft der Damen. Eine Favoritenrolle für eines der Teams auszumachen fällt beim Blick auf die jeweiligen Shooting-Stars der einzelnen Mannschaften schwer.  Auch zahlreiche Athletinnen aus dem aktuellen A-Kader der deutschen Nationalmannschaft werden mit ihrem Team dabei sein. Für die deutschen Damen gilt das Turnier als erster Gradmesser und nächster Schritt in der Vorbereitung auf die diesjährige Weltmeisterschaft vom 16.-26. August in der Hansestadt Hamburg.

Der amtierende Meister aus Hessen muss in diesem Jahr verletzungsbedingt auf die Routiniers Marina Mohnen und Anne Brießmann verzichten, dürfte aber mit Sicherheit dennoch ein Wörtchen bei der Titelentscheidung mitreden. Für das Team Hamburg rollen mit Mareike Miller, Maya Lindholm und Anne Patzwald gleich drei A-Kader Athletinnen aufs Feld. Und auch das Team Bayern stellt mit den beiden langjährigen Nationalmannschaftsspielerinnen Johanna Welin und Laura Fürst, den deutschen Nachwuchstalenten Katharina Lang und Nathalie Ebertz sowie der ehemaligen deutschen Team Germany Spielerin Gesche Schünemann eine ansehnliche Aufstellung. Die Spiele dürften also jede Menge Spannung und guten Rollstuhlbasketball garantieren.

Aber auch der internationale Austausch kommt an diesem Finalwochenende nicht zu kurz. Zusammen mit dem Team Bayern wird sich die Gästemannschaft aus Malmö auf einen kleinen Städetrip durch Ulm begeben.

Wir bedanken uns bereits im Vorfeld bei dem diesjährigen Ausrichter Ulm und wünschen allen Teams viel Erfolg im Titelrennen.

Gruppe A Gruppe B
Bayern Hessen
Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz Köln 99ers
Nordrhein-Westfalen Hamburg
Malmö Niedersachsen

 

Spielplan

Freitag und Samstag

Gruppenspiele

Sonntag

9.45 Uhr Halbfinale 1: Sieger Gruppe A vs. Zweiter Gruppe B
11.00 Uhr Halbfinale 2: Zweiter Gruppe B vs. Sieger Gruppe A

13.30 Uhr Spiel um Platz 3: Verlierer HF I vs. Verlierer HF II

15.30 Uhr Finale: Sieger HF 1 vs. Sieger HF II