Die beiden deutschen Top-Teams der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga, der RSV Lahn Dill und die RSB Thuringia Bulls, haben den Einzug ins das Final Four der IWBF Champions League perfekt gemacht. Anfang Mai kämpfen neben Briantea Cantu und CD Illunion Madrid damit gleich zwei deutsche Vertreter um den Prestigeträchtigen Titel in der europäischen Königsklasse des Rollstuhlbasketball.

Den Grundstein für den Halbfinaleinzug legten die Korbjäger von der Lahn am vergangenen Wochenende in Madrid durch Siege über den israelischen Meister Ilan Ramat Gan (82:33) sowie den türkischen Meister Besiktas Istanbul (61:48). Lediglich gegen den Titelverteidiger und Gastgeber CD Ilunion Madrid musste man sich mit 77:61 geschlagen geben. Grund zu Freude für den RSV Lahn Dill gab auch die Nominierung von Brian Bell und Annabel Breuer ins All-Star-Team des Wochenendes.

Die RSB Thuringia Bulls lösten ihr Ticket für Hamburg durch Siege über Mitfavorit Galatasaray Istanbul (80:43) sowie den spanischen Tabellenführer Ambiab Albacete (76:49). Damit konnte auch eine Niederlage am letzten Tag des Viertelfinal-Wochenendes gegen den italienischen Gastgeber Cantu (60:63) dem verdienten Halbfinal-Einzug keinen Strich mehr durch die Rechnung machen. Und auch die Bullen aus Thüringen durften sich über gleich drei Nominierungen für das All-Star-Team des Wochenendes freuen (Jitske Visser, Alex Halousky, Jake Williams).

Auf ein rein deutsches Finale am 5.Mai in der Edel-Optics-Arena in Hamburg können sich die deutschen Fans jedoch leider nicht freuen. Denn bereits im Halbfinale einen Tag zuvor stehen sich die beiden deutschen Spitzenclubs gegenüber.

Foto: Armin Dieckmann