Zwei Qualifikationsturniere in Polen und der Türkei auf dem Weg zur U23-WM 2017

Nach langem Hin und Her um die Ausrichtung der U22-Europameisterschaften ist nun eine Lösung gefunden. Im Januar 2017 steigen zwei parallel stattfindende Qualifikationsturniere in Polen und der Türkei, um die fünf Startplätze für die im Juni stattfindende U23 Weltmeisterschaft in Toronto zu ermitteln.

Zunächst hatte sich kein Bewerber für die Ausrichtung des europäischen Nachwuchswettbewerbs finden lassen. Die RBB München Iguanas hatten daraufhin in kürzester Zeit ein Konzept erarbeitet und auf der Sitzung des Executive Boards der IWBF Europe Anfang im Mai vorgestellt. Doch konnten die finanziellen Fragezeichen, die noch hinter einigen Posten standen, nicht zufriedenstellend durch die IWBF gelöst werden und so entschied sich München, vernünftigerweise für eine Absage. Das finanzielle Wagnis wäre zu groß und die Zeit zur Einwerbung von Partnern zu knapp gewesen. Bereits mit der kurzfristigen Ausrichtung der U25-EM im thüringischen Elxleben im Mai dieses Jahres hatte ein deutscher Verein mit den Thuringia Bulls den Hut in den Ring geworfen und eine sportliche Lösung für den Damenwettbewerb ermöglicht und so der IWBF-Europe aus der Patsche geholfen.

Der Österreicher Walter Pfaller, Präsident der IWBF Europe, hatte stets auf eine sportliche Lösung für die Junioren gedrängt und schließlich auch eine Aufteilung des Wettbewerbs in zwei Gruppen mit unterschiedlichen Spielorten nicht ausgeschlossen. Nun steht fest: Gespielt wird in zwei Gruppen mit vier Teams. Ausrichtende Verbände sind dabei die Türkei und Polen. Als Termin ist der Zeitraum vom 5. bis 10. Januar 2017 festgelegt worden. Für die fünf Startplätze, die Europa für die U23-WM im kanadischen Toronto im Juni 2017 besitzt, qualifizieren sich die jeweils ersten beiden jeder Gruppe und zusätzlich das beste drittplatzierte Team.