Vom 3. Bis 5. Juni fanden im niedersächsischen Quakenbrück die Meisterschaften der Damen statt. Angetreten waren sieben deutsche Mannschaften und ein Team aus dem schwedischen Malmö.

Das erste Spiel der Meisterschaft bestritten die Bayern gegen das Gastteam aus Schweden. Die Schwedinnen behielten die Oberhand und siegten mit 31-28. Nach der Eröffnung des Turniers folgte das Spiel BRSNW- Niedersachsen. Die knappe Partie ging mit vier Zählern an die Damen aus Nordrhein-Westfalen, die Niedersachsen erzielten 30 Korbpunkte. Das folgende Spiel zwischen Team Hessen und BaWü/RP fiel deutlicher aus: 47:29 ging die Partie aus Sicht der Hessinnen aus.

Das Nordderby zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein ging klar an die Damen aus der Hansestadt. 53:24 lautete das Endergebnis nach dem Schlusspfiff. Das Südderby zwischen BaWü/RLP und Bayern entschieden klar die Bayerinnen für sich: mit 52:22 rollten sie vom Feld. Das letzte Spiel des Freitagabends bestritten die Niedersachen gegen die Schleswig-Holsteiner. Die Niedersachsen hatten den längeren Atem und siegten mit 31-23 über die Damen aus dem hohen Norden.

Den Auftakt am Samstag machten die Schwedinnen gegen die Hessinnen. Mit 62:21 wurden die Gäste aus Malmö vom Feld gefegt. Auch das folgende Spiel ging sehr deutlich aus: Mit 57:19 besiegten die Hamburger Team BRSNW in der Vorrunde.

Im nächsten Spiel konnten die Schwedinnen ihren ersten Sieg einfahren: Gegen Team BaWü/RP siegten sie mit 12 Zählern. Nach dem vierten Viertel stand es 36:24.

Die 10. Begegnung der Meisterschaften spielten die Mannschaften aus Niedersachsen und Hamburg aus- mit 58:35 ging die Partie klar an die Hamburgerinnen. In der Partie Bayern-Hessen mussten die Hessinnen ihre erste Niederlage verbuchen: Die Bayerinnen siegten über sie mit  48-36. Im folgenden Spiel besiegte Team NRW mit 41:20 deutlich das Team Schleswig-Holstein.

Das erste Überkreuzspiel zwischen Team Hessen und Team BRSNW ging mit 58:39 an die Hessinnen. Marina Mohnen, die im Vorjahr noch für NRW auffuhr, erzielte in dieser Partie ganze 27 Punkte.

Die Nord-Süd Partie zwischen Hamburg und Bayern ging knapp an die Damen aus dem Süden. Mit zwei Zählern siegten sie mit 53:51 über die Hamburger im zweiten Überkreuzspiel.

Den Sonntagmorgen machten die  Teams BaWü/RP und Schleswig-Holstein unter sich aus: Die Baden-Württembergerinnen/RP holten sich mit 43:25 den 7. Platz der Meisterschaft.

Das Spiel um Platz 5 und 6 gewannen die Niedersachsen über das Gastteam aus Schweden- 45:34 ging die Partie aus.

Das Spiel um die Bronzemedaille fiel sehr deutlich aus: Ganze 80 Zähler hatten die Hamburgerinnen am Ende gegen die Damen aus NRW (28 Punkte) auf dem Brett. 38 davon machte Gesche Schünemann, die auch als Topscorerin aus dem Turnier hervorging.

Das Finale um Gold- und Silbermedaille bestritten Team Hessen und Team Bayern. Mit 61:47 ist Team Hessen Deutscher Meister der Damen 2016.

Abschlusstabelle:

1.    Hessen

2.    Bayern

3.    Hamburg

4.    Team BRSNW

5.    Niedersachsen

6.    Team Malmö

7.    Team BaWü/RP

8.    Schleswig-Holstein

Topscorer: Gesche Schünemann

MVP: Anne Patzwald

Best Youngster 2016: Catharina Weiss